Tansania - Teil 1: Entwicklungshilfe





















Nun sind wir schon seit einigen Tagen wieder zurück und ich gewinne etwas Abstand. Ich fühle mich wie der kleine knuffige Kerl auf dem Foto - sehr nachdenklich.

Am Wochenende schneite es hier kurz an der Küste, der Klimawechsel könnte krasser nicht sein - vor einer Woche saß ich noch bei 35 Grad in der Sonne. Puh!

Es fällt mir schwer, irgendeine Art von Weihnachtsstimmung herbeizuzaubern. Weihnachtsmusik, Räuchermännchen, Winterdeko, all das hab ich versucht und trotzdem hängen meine Gedanken und mein Herz noch den Erlebnissen der letzten Wochen nach. Ich beneide meine Tochter, die einfach so diesen Schalter umlegen kann und sich sofort wieder heimisch hier fühlt...

Nachdem ich nun die unglaubliche Fotofülle meiner 3 Speicherkarten bezwungen habe weiß ich nicht wie ich beginnen soll. Wo fängt man an nach einer solchen Reise?

Ich denke ich teile meine Bilder und Erlebnisse in zwei Themen: Entwicklungshilfe und Touriprogramm ;-)

***

Vielleicht sollte ich grundsätzlich damit beginnen, wie es zu dieser Reise kam.

Seit Jahren engagieren sich meine Mutter und meine Schwester in einer kleinen sächsischen Hilfsorganisation und unterstützen finanziell mehrere Patenkinder in Nambala/ Tansania.

Unter dem Namen 'Nambala help' finden sich viele Freiwillige und Spender zusammen, um Waisenkindern und den Ärmsten der Armen vor Ort unter die Arme zu greifen.

Es wird versucht, ihnen menschenwürdige Lebensbedingungen zu verschaffen, ihnen Bildung und eine Zukunft zu ermöglichen. Manchmal wird auch einfach für ausreichend Nahrung oder spezielle Medikamente gesorgt, die z.Bsp. bei einer Aidserkrankung erforderlich sind.


Mehrmals im Jahr fliegen kleine Gruppen Freiwilliger nach Nambala, um vor Ort die Arbeit zu unterstützen, neue Projekte anzukurbeln, den persönlichen Kontakt zu halten. Das ist enorm wichtig, denn nur so sieht man genau, was mit den Spenden passiert und welche Fortschritte erzielt werden.

Bei 'nambala help' landen wirklich alle Spendengelder zu 100% in Tansania! Die Unterstützer hier arbeiten alle ehrenamtlich. Das finde ich großartig! Alles ist transparent und auch für uns aus der Ferne nachvollziehbar. Denn mal ehrlich - bei vielen großen Hilfsorganisationen versickert doch der große Teil der Gelder einfach im Nirwana, in vielen fremden Taschen, wo er nicht hingehört.... sowas möchte ich nicht unterstützen!


Seit einiger Zeit unterstützen auch wir ein Mädchen aus Nambala - Maurean Unambwe.


Sie ist 12 Jahre alt und eine Aids-Waise, ihre Eltern sind beide an Aids gestorben. Da auch bei Ihr nun diese Krankheit ausgebrochen ist braucht sie spezielle Medikamente und Nahrung, die sich ihre Familie nicht leisten kann. Maureans Schwester Hilda - selbst bereits stolze Mama, hat leider nicht die finanziellen und räumlichen Möglichkeiten, um sich um ihre Geschwister zu kümmern, und so lebt Maurean derzeit bei ihrer Tante, wo sie auch zur Schule geht.

Geplant ist ein gemeinsames Haus für die Geschwister, für Hilda mit ihrer Familie und natürlich Maurean. Hierfür wird schon fleißig gesammelt, vielleicht kann es schon bald bezugsfertig sein! Gebraucht wird noch viel - auch Betten, Bettzeug, Decken, Stühle, Tisch usw....

Ich habe mich sehr gefreut, sie und ihre Schwester persönlich zu treffen! Anfangs war sie etwas scheu, doch das legte sich schnell. Sie hat unsere Weihnachtsgeschenke staunend angenommen und anfängliche Berührungsängste lösten sich in Luft auf. Herrlich!

Chillout-Lounge im Café Tanz-Hands

So richtig beschäftigt hab ich mich mit der Reise erst, als meine Mutter meine Tochter Helene fragte, ob sie auch mal mit nach Tansania fliegen möchte. Sie selbst war schon mehrfach dort und wollte beim nächsten Mal meine Tochter mitnehmen. Ich war sofort Feuer und Flamme. Und hab mich - ohne Nachdenken und Zögern - entschieden, dabei zu sein. Gesagt - getan: alles wurde geplant und organisiert und stand nun fest.

Aufregend! Die Monate vergingen, hier passierte viel und Afrika war noch so weit weg. Dann rückte der Zeitpunkt der Abreise immer näher und trotzdem hatte ich quasi erst im Flieger Zeit, mich wirklich darüber zu informieren.

Ein wenig mulmig war mir schon, hatte ich ja so gar keine Ahnung, was auf uns zukam. Aber vielleicht war das sogar besser so, so begab ich mich völlig unbefangen auf den Weg....

unser Zimmer

Untergebracht waren wir im älteren, urgemütlichen Gästehaus des Rehabilitationszentrums in USA River, dem URRC. Es ist einfach, aber sauber und wir hatten vorzügliches Frühstück. Mehr braucht es nicht! Da der Strom oft ausfiel haben wir viel gespielt, gequasselt, gelesen...... wie wenig man ohne Internet doch am Handy hängt, das war Entspannung pur!

klein aber sauber

Die Tage waren genau durchgeplant. Also anfangs. Denn was ich ganz schnell gelernt habe - in Afrika kommt vieles anders als man denkt ;-). Hieß es am Abend: wir fahren morgen früh um 10:00 Uhr da und dahin, hieß es am folgenden Morgen: wir fahren nachher 11:00 Uhr nur dahin und letztlich fährt man 12:00 Uhr dann dorthin. Also alles ganz anders ;-)

Für mich, die ich Pünktlichkeit doch sehr schätze, war die afrikanische Gelassenheit anfangs eher gewöhnungsbedürftig, aber ich konnte mich relativ schnell dem hingeben. Pole pole! (langsam, langsam!) Das fällt natürlich leichter bei 30° im Schatten, viel Zeit und netter Gesellschaft ;-)

Aber was macht man dort eigentlich genau? Warum waren wir dort?

Einige von uns waren schon öfter da und kannten sich super aus. Helene, ich und 2 andere junge Frauen waren komplett neu und eigentlich nur am Staunen und Fotografieren. Alles war neu, ungewohnt, es gab so viel zu sehen und zu verstehen! Und es ratterte quasi pausenlos in meinem Kopf, denn es gab so vieles, was wirklich schwer zu verstehen war....


Gleich zu Anfang besuchten wir die Secondary School in Kikwe. Die Schüler schrieben gerade ihre letzten Examen und sahen alle voll schick aus. :-)






Schulküche

Kochstelle

Alle umringen unsere Christina. Was die Mzungu (Weiße) wohl mitgebracht hat?

Das Schulgebäude wurde mit Unterstützung des Vereins Fri-Sucode und unserem Reiseoberhaupt Frank renoviert.

Gemeinschaftsprojekt: zusammen können wir es schaffen!

Viele der Schüler wohnen sehr weit weg und müssen oft stundenlang zur Schule laufen.
Deshalb gibt es auf dem Gelände ein Internat für die Schüler, natürlich geschlechtergetrennt.
Da das bisherige Mädchen-Hostel aus allen Nähten brach wurde von 'Nambala help' ein neues Hostel gebaut. Hier wohnen nun quasi die Besten der Besten, einen Platz hier muss man sich durch gute Leistungen 'verdienen'.



Das ursprüngliche Hostel gibt es auch noch immer und es ist nach wie vor voll.


Waschtag

Auch die Grundschule in Nambala haben wir besucht. Hier waren leider alle Schüler schon ausgeflogen ;-)


Anfangs sehr erschrocken war ich darüber, dass der Rohrstock hier im Land zum Alltag an Schulen gehört. Unglaublich! Im 21. Jahrhundert! Aber ich habe begriffen, dass es hier meist mehrere Generationen dauert, bis sich Dinge ändern und durchsetzen. Und wie sagte man immer wieder: vor 100 Jahren war das bei uns auch noch so..... stimmt!

Auch wenn es für uns unvorstellbar scheint, so müssen wir es so hinnehmen. Und bei teilweise 80 Kindern Klassenstärke ist dies vielleicht auch eines der wenigen Mittel, sich Gehör zu verschaffen......ob richtig oder falsch....



Sicherheitsfanatiker schlagen sicher die Hände über dem Kopf zusammen, aber bei längerer Betrachtung strahlen die oberen Bilder einen gewissen Charme aus, findet Ihr nicht?


Dem Krankenhaus in Tengeru haben wir orthopädische Hilfsmittel und Unterarmstützen mitgebracht und überreicht. 


Der Besuch im Waisenhaus hat uns alle tief berührt. Wir haben Milchpulver und Kleidung mitgebracht und mit Seifenblasen für ein wenig Abwechslung und strahlende Kinderaugen gesorgt. :-)




So viele zuckersüße Wesen, die alle ohne Eltern groß werden müssen, das bricht einem das Herz!
Aber wir haben erlebt, wie liebevoll sie betreut werden, das beruhigt ungemein.
Und mal ehrlich - wie könnte man diese Kinder nicht knuddeln wollen?!






Wir haben auch einige bedürftige Familien besucht und ihnen Sachspenden oder Geschenke ihrer Paten gebracht und uns ein Bild vom derzeitigen Lebensstandard gemacht. Manchmal konnte man wirklich erfreut staunen über die liebevolle Einrichtung, trotz kaum vorhandener Mittel, manchmal war ich auch einfach stumm vor Entsetzen.....

 




Auf den kommenden Bildern seht ihr das bisherige Wohnhaus der Familie Kisanga. Hier lebte der schwer behinderte Jorna mit seiner Mutter und seinen Geschwistern bisher.





In den Hütten riecht es stets beißend nach Qualm. Bei schlechtem Wetter und abends wird in den Hütten Feuer gemacht, für Wärme, Licht und zum Kochen.
Die Gesundheitsbelastung muss enorm sein! Ich habe es immer kaum ausgehalten darin, man bekommt keine Luft, auch wenn gerade gar kein Feuer brennt.


Mithilfe der Organisation konnte der Familie ein neues Haus gebaut werden, das ausreichend Platz für alle bereit hält und hell und freundlich ist. Wir haben ihm ein richtiges Bett mit einer neuen Matratze organisiert und aufgebaut, denn bisher schlief er immer auf einer zerschlissenen Matratze auf dem Boden.


Das Rad, mit dem er sehr selbständig und flink unterwegs sein kann, wurde von unseren Männern repariert und auf Vordermann gebracht ;-)

Frank und Jorna

Da in Afrika alles etwas länger dauert (alleine darüber könnte ich Geschichten erzählen! ;-)) haben natürlich die einzelnen Besuche an den verschiedenen Orten sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Im Grunde saßen wir ziemlich oft und ziemlich lange in Autos, die sich über endlos lange, staubige und holperige Wege quälten. Da kann man für 5 km schonmal 30 min unterwegs sein....

Fleischerei...lecker ;-)

Aber wenn auch das Auto-Schunkeln schrecklich schläfrig machte - ich musste immer kucken. Ich habe jeden Baum, jede Steppe, jede Hütte und jede alte Hutzel-Omi in meine Gedanken aufgenommen. Und da sind sie auch alle noch drin ;-)



An einem der letzten Tage fand das große Fußball-Turnier zwischen den Schulen Nambala und Nghanana statt. Unser Ecki hatte das schon vor einer Weile organsisiert und wir brachten Medaillen und Pokale - und natürlich Naschi mit.



Das war echt ein Erlebnis! Die Kinder haben mitgefiebert, gesungen, getanzt, gejubelt, geflucht.....




Wir hatten ein Dauergrinsen im Gesicht wegen all der glücklichen Gesichter!


Afrika bleibt in meinem Herzen.

Es ist grün, fröhlich, staubig, positiv und erschreckend arm.

Viele der Menschen, besonders die Kinder, begegneten uns mit einer überschwänglichen Lebensfreude, die ansteckte. Unglaublich! Obwohl sie selbst kaum etwas besitzen, können sie dem Leben so viel abgewinnen.

Ich denke, davon könnten wir uns in unserer Überflussgesellschaft eine ordentliche Portion abschneiden.....

Natürlich bringt es nichts, nach Hause zurück zu kehren und all unseren Besitz abzuschaffen. Wir leben nunmal unter anderen Vorraussetzungen, in einem anderen Klima. Aber wir können helfen, das Leben für andere leichter zu machen.

Dafür braucht es nicht viel - ein paar Euro pro Monat bewirken in Ländern wie Tansania unglaubliches!
10-15 € pro Monat machen möglich, dass ein Kind zur Schule gehen kann. Oder ausreichend Nahrung bekommt. Oder Medizin. Oder ein Dach über dem Kopf hat, das menschenwürdig ist.



Was auch enorm wichtig ist, ist die Arbeit unseres Verantwortlichen vor Ort, Baraka Mshana. Seine Sozialarbeiterstelle wird seit einiger Zeit von der Organisation komplett übernommen und benötigt dauerhaft Unterstützung. Baraka ist unsere Stimme in Nambala, die Verbindung zu den Hilfsbedürftigen. Unermüdlich kümmert er sich um die Schulen, Familien und Kinder. Er ist quasi 24 Stunden rund um die Uhr für sie da und schreibt u.a. hier über seine Arbeit.

Vielleicht hat ja manch eine/r von Euch nun Lust bekommen, uns auch zu unterstützen?
Das kann einmalig sein, regelmässig, wie Ihr wollt und könnt!

Oder Ihr wollt Euch lieber vor Ort ein Bild machen?
Das ist auch machbar! Es wird auch in 2018 wieder Gruppen geben, die sich auf den weiten Weg machen....

Meldet Euch bei mir!
Schreibt mir gern ein Mail, auch wenn Ihr noch Fragen habt. Ich werde versuchen sie alle ganz schnell zu beantworten oder wir telefonieren einfach!

Wollt Ihr lieber den direkten Weg?
Kein Problem, dann wendet Euch bitte direkt an die Organisation unter:



Ich danke Euch herzlich, wenn Ihr Euch bis hierher durchgekämpft habt. Es ist kein leichtes Thema. Es gibt noch so viel dazu zu sagen und so viel darüber nachzudenken.

Gern würde ich Euch mehr darüber berichten, aber um das Land richtig zu verstehen bedarf es einer weiteren Reise nach Tansania..... in 2019 vielleicht?

Im nächsten Teil nehme ich Euch erstmal mit in das Land Tansania, das viele kennen - Safari, Kaffee, schicke Lodges und Maasai.....

Bis ganz bald!

Eure Mira





Kommentare

  1. Liebe Mira,
    Danke für diesen tollen Einblick in euer Projekt und die grossartige Arbeit, die dort geleistet wird! Meine Tante hat einige Jahre als Entwicklungshelferin in Uganda gelebt und dort bekam ich auf einer langen Reise im Alter von 10 oder 11 auch einen sehr ähnlichen Einblick in das Leben auf diesem aufregenden Kontinent. Mit deinem Blogbeitrag hast du alle Erinnerungen wieder ganz nahe heran geholt. So eine Reise bedeutet für die unterstützten Menschen ein Stückchen mehr Zukunft und prägt einen selbst im Gegenzug auf eine ganz ergreifende Weise, füllt einen mit Dankbarkeit, mit Respekt vor dem Lebensmut von Menschen in prekären Lebenssituationen und rückt unser 1. Welt- Einhornstaub- Weltbild zumindest ein bissl realistischer zurecht.
    Ich freue mich auf den zweiten Teil und werde mit meiner Krawallofamilie mal besprechen, ob wir nicht auch in Tanzania einem Kind oder einer Familie ein Stück von unserem Glück abgeben wollen. Festen Drücker aus Graz, Anna

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    1. Liebe Anna, ich danke Dir für Deine Worte! Ich freue mich, dass ich schöne Erinnerungen zurück bringen konnte. :-)
      Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr uns unterstützen würdet und vielleicht fahren wir ja bald mal zusammen nach Tansania? Das wär toll!!

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  2. Liebe Mira,
    vielen, vielen Dank für diesen tollen Bericht. Das URRC habe ich gleich erkannt, ich war selber im Sommer dort für eine Reportage über ein anderes Hilfsprojekt. Meine Erlebnisse dort waren Deinen sehr, sehr ähnlich - und nein, man kann es schwer wieder wegschieben. Wie hat es Deiner Tochter denn sonst gefallen bzw. was hat sie davon mitgenommen? Ich habe auch diesmal (zweite Tansania-Reise in zwei Jahren) sehr lange überlegt, ob ich mein Kind mitnehme und wir als Familie anschließend Urlaub machen, weil ich jedes Mal denke, es wäre so wichtig, dass sie kennenlernt, wie Leute anderswo leben. Allerdings ist es noch ein bisschen kleiner, so dass wir uns schließlich dagegen entschieden haben, vor allem aus gesundheitlichen Gründen - und weil die Urlaubsaktivitäten in Tansania zwar einmalig, aber halt auch echt teuer sind. Auf jeden Fall: Toll, dass Euer Projekt auch von der direkten Beteiligung der "Spender" lebt. Viele Grüße, J.

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    1. Oh, echt? Das ist ja toll, dass Du auch dort warst! Es ist wirklich unbeschreiblich, oder? Meine Tochter war ganz hingerissen und fasziniert. Sie hat auch alles aufgesogen und sie kam wunderbar zurecht mit uns.

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  3. Liebe Mira,
    Vielen Dank, dass du all die tollen Fotos und deine Erlebnisse mit uns teilst. Ein toller Bericht. Ich unterstütze schon seit Jahren ein Mädchen in Indien, allerdings über eine große internationale Organisation . Allerdings schreiben wir uns regelmäßig und ich erhalte immer aktuelle Infos zu den Projekten vor Ort. Aber mit so einer kleinen Organisation ist man ja noch viel näher dran und es bedarf nicht viel, um Gutes zu tun.
    Liebe Grüße, Kirsten

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    1. Liebe Kirsten, vielen lieben Dank! Wie schön, dass Du auch Hilfe spendest, das ist so wichtig! Und sicher machen Dich die Briefe und der Kontakt auch immer wieder glücklich. :-)

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  4. Vielen Dank für diesen tollen Bericht! Ich muss ihn erstmal noch etwas sacken lassen, aber er hat mich sehr berührt. Früher war es immer mein Traum Mal für Entwicklungshilfe nach Afrika zu gehen, aber dann kamen Job, Familie und Kinder. Aber diese werden auch größer und vielleicht ergibt sich da nochmal eine Möglichkeit. Auf jeden Fall war es sehr schön, dich zwischendurch durch Fotos auf Instagram und jetzt hier begleiten zu dürfen! Liebe Grüße, Nicole

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  5. Hermine Wunderlise13. Dezember 2017 um 00:21

    Du schreibst so wunderbar und hast es dadurch geschafft mich auf deine Reise mitzunehmen. Ja, wenn man einmal ehrenamtlich etwas macht, kann man es nicht mehr löschen. Es hat sich eine Tür im Inneren geöffnet, die sich nicht mehr schließen lässt. Ich kenne das zu gut. Das Leben hier ist so reich an vielen Dingen, wir können fast alles haben und sind doch oft nicht glücklich. Schaut man aber in diese Kinderaugen oder die anderer bedürftigen Kinder, haben diese oft mehr in sich als wir, die alles haben. Danke, danke dass ich irgendwie mitreisen durfte. Das was du erlebt hast, bleibt tief im Herzen und wer weiß, vielleicht bist du ja bald wieder dort. Sei lieb gegrüßt und ich freue mich auf Teil 2. Liebe Grüße Sandra

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